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Langjährig, verdiente Feldgeschworene geehrt und verabschiedet

Von Hans Braun:

Zwei langjährige, verdiente Feldgeschworene in der Marktgemeinde Lauterhofen hat Bürgermeister Ludwig Lang im Rathaus geehrt und verabschiedet. Bei diesem Treffen der Feldgeschworenen wurde mit Georg Deinhard aus Deinschwang erstmals ein Obmann dieser Einrichtung ernannt.

Ehrungen Feldgeschworene.

Bürgermeister Ludwig Lang dankte den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz jeweils mit dem Marktwappen und einem Geschenk.Foto: Hans Braun


Verabschiedet wurden Alois Niebler aus Hillohe, der dieses Ehrenamt 34 Jahre inne hatte, und nach 21 Jahren Leonhard Gottschalk aus Deinschwang. Namens der Marktgemeinde dankte Bürgermeister Lang den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz jeweils mit dem Marktwappen und einem Geschenk. Andreas Wismeth vom Amt für Digitali­sierung, Breitband und Vermessung (ehemals Vermessungsamt) Neumarkt berichtete hierzu, dass es sich bei dem Feldgeschworenen um das älteste Ehrenamt in Bayern handelt. Wie Wismeth sagte, gelten Feldge­schworene durch ihre Gewissen­haftigkeit als „angesehene Leute“ in einer Gemeinde. Dennoch sei es oft schwierig solche vertrauens­würdigen Personen zu finden, sagte Wismeth. Als Feldgeschworener betreute Alois Niebler die Gemarkung der ehemaligen Gemeinde Engelsberg und Trautmannshofen und von 2001 bis 2015 noch Lauterhofen und Brunn. Diesen Bereich betreuen inzwischen Ewald Stigler (Engelsberg), Xaver Breunig und Michael Weber. Die Gemarkung Traunfeld und Dippersricht deckt seit 1993 Klemens Meier (Dippersricht) ab und für die Gemarkungen der ehemaligen Gemeinde Deinschwang, Pettenhofen, Geberts­hofen und Muttenshofen ist seit 2016 Georg Deinhard aus Deinschwang zuständig. Wie Andreas Wismeth sagte, gelten Feldgeschworene durch ihr Mitwirken bei Abmarkungen von Grundstücken als Mittler zwischen den Bürgern und der Behörde. Andreas Wismeth, der vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Neumarkt für die Feldge­schworenen zuständig war, bekommt noch in diesem Jahr eine neue Aufgabe im Breitbandzentrum in Amberg. Einen Nachfolger für Andreas Wismeth soll es voraussichtlich im Sommer dieses Jahres geben, sagte Wismeth.

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